Curry

© Wiberg

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Für Curry gibt es keine Einheitsmischung und kein Standardrezept. Nur ein paar wenige Gewürze kommen sicher in jedem Curry vor. Curcuma ist verantwortlich für die charakteristisch gelb-braune Farbe. Zu viel Curcuma nimmt dem Curry das ausgewogene Aroma und lässt ihn erdig schmecken.
Ingwer verleiht dem Curry die fruchtige Schärfe. Koriander wird vor dem Mahlen leicht angeröstet. Sein süßer, mild-aromatischer Geschmack bestimmt den Grundcharakter des Curries.
Chilli/Paprika ist verantwortlich für die Schärfe. Der geröstete und gemahlene Samen des Bockshornklees darf in keiner Madras-Mischung fehlen.
Die Anzahl der Gewürze und das Mischungsverhältnis der Curry-Sorten sind in Europa ebenso unterschiedlich wie in Indien.

VERWENDUNG
Curry ist zwar eine fix-fertige Mischung, kann aber bei Bedarf durch Zugabe oder Kombination mit anderen Gewürzen individuell verfeinert werden.
Ein Geflügelgericht verträgt beispielsweise mehr Ingwer im Curry. Süßspeisen wiederum schmecken ausgezeichnet mit einer dezenten Kardamom-Zimt Note.

PASST GUT ZU
Curry harmoniert ausgezeichnet mit Zwiebel und Knoblauch. In Kombination mit Orangenschale, Zitronensaft, trockenem Weißwein oder exotischen Früchten wie Ananas oder Banane entfaltet er sein volles Aroma.

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