Womit alles begann ...

Leider kenne ich Dieter Müller, einen der größten Köche unserer Zeit, nicht persönlich, aber eines seiner Rezepte gab den letzten Anstoß dazu meinen Beruf als Unternehmensberaterin gegen die Berufung "zumKochen" zu tauschen.

Für ein wichtiges Abendessen wollte ich (Ende 2005) ein Sorbet aus seinem Buch " Einfach und genial" machen, dazu hätte ich 100 g Glukosesirup gebraucht - nur wo auftreiben. In 10 l Kübeln hätte ich ihn kaufen können.
Ich war mir sicher, dass es außer mir noch andere "Kochnarrische" geben würde, die Zutaten wie diese suchten.

Auf Reisen habe ich viele tolle Geschäfte kennen gelernt, wo es Dinge zu kaufen gab, die man bei uns nicht beziehen konnte. Ich denke da sowohl an Exoten wie den Keulenhalter oder unser "Maskottchen", die Entenpresse als auch an ausgesuchte Delikatessen und Kochbücher. 

Mich begann die Kombination solcher Produkte zu reizen.
Produkte, die man als Hobbykoch braucht und solche, die man gerne als Gastgeschenk hätte (anstelle der üblichen Flasche Wein und Blumen), wenn man ganz viel Arbeit und Herzblut in die Zubereitung eines Essens gesteckt hat. Produkte, die Wertschätzung dafür ausdrücken.

Das hat in mir die Idee gefestigt, ein Geschäft für die Zielgruppen Hobbyköche, Genießer und "Eingeladene" zu gründen.

Und ich wollte eine Küche. Das alles musste sich in einer Küche als Kommunikationszentrum abspielen.
In einer Küche, in der man auch was lernen oder sich austauschen kann - damit war auch der Schritt zu den Kochkursen, mit denen wir nun ins fünfte Jahr gehen, getan.

Ich bin froh, diesen Schritt getan zu haben, "zumKochen" macht mir mehr und mehr Freude

Danke an Dieter Müller! Unbekannterweise.